Beim Mitteldeutschen Cup im Finswimming und Apnoetauchen in Chemnitz gingen fünf Sportlerinnen und Sportler des USV Halle an den Start. Nach rund sieben Wochen Training in der noch jungen Saison war der Wettkampf ein wichtiger erster Standorttest und bot zugleich die Möglichkeit, neue Wettkampfformate kennenzulernen.
Besonders spannend waren dabei die Apnoe-Disziplinen über 2 × 50 Meter und 4 × 50 Meter Speed Apnea, die von den Hallensern erstmals im Wettkampf ausprobiert wurden. Der Mitteldeutsche Cup gehört zu den wenigen Veranstaltungen in Deutschland, bei denen neben klassischen Finswimming-Strecken auch verschiedene Apnoe-Wettbewerbe angeboten werden. Ausrichter ist der 1. Chemnitzer Tauchverein.
Für Elias verlief der Wettkampf als Leistungstest vor der anstehenden FISU-Weltmeisterschaft äußerst erfolgreich. Zudem unterstrich er seine Ambitionen für weitere Einsätze in der Nationalmannschaft. Über 2 × 50 Meter Apnoe tauchte er die 100 Meter am Stück in starken 38,19 Sekunden und setzte damit ein beeindruckendes Ausrufezeichen.
Jakob knüpfte nahtlos an seine hervorragenden Leistungen der vergangenen Saison an. In seinen Jahrgangswertungen belegte er durchweg Platz 1 und platzierte sich auch in der offenen Wertung stets unter den Top 5. Mit 50 m Apnoe in 16,25 Sekunden hat hat er weiter den Blick auf den Jahrgangsrekord fest im Visier.
Auch der Nachwuchs des USV Halle wusste zu überzeugen. Henri zeigte mit der Monoflosse eine deutliche Leistungssteigerung und sicherte sich über 50 Meter Flossenschwimmen (FS) in 24,32 Sekunden den ersten Platz.
Für Ida Heinemann war es die zweite Saison im Wettkampfgeschehen. Sie präsentierte sich ebenfalls erfolgreich, bestätigte ihre positive Entwicklung und sammelte weitere wichtige Erfahrungen auf Landes- und Bundesebene.
Das Fazit der Hallenser fiel entsprechend positiv aus: Der Mitteldeutsche Cup bot eine hervorragende Gelegenheit, den aktuellen Trainingsstand zu überprüfen, neue Wettkampfformate kennenzulernen und wichtige Impulse für die kommenden Höhepunkte der Saison mitzunehmen. Die gezeigten Leistungen machen Mut für die nächsten Aufgaben und lassen auf weitere starke Ergebnisse in den kommenden Monaten hoffen.